| Am
10. und 11. September fand im französischen Villers-Saint Christophe
die Potato Europe statt. Der Austragungsort liegt auf der Hälfte der
Strecke zwischen Lille, Paris und Reims, im Herzen des wichtigsten französischen
Kartoffelanbaugebietes. Die Veranstaltung ist die führende des gesamten
Kartoffelsektor in Europa und findet 2009 in den Niederlande, 2010 in Deutschland
und 2011 in Belgien statt.
Auch
WM-Kartoffeltechnik nahm daran teil und zeigte erstmals WM 8500 L. Sie
ist ein ganz neues Konzept und so bei den Mitbewerbern nicht zu finden.
Auf der Potato Europe stellte man sie erstmals der Öffentlichkeit
vor. Sie basiert auf der bekannten WM 8500 und unterscheidet sich durch
Ihr Überladeband und den über sechs Tonnen fassenden Zwischenbunker.
Dies ermöglicht ein An- und Durchroden ohne nebenher fahrendes Transportfahrzeug.
Unter einer Minute lässt sich der Zwischenbunker entleeren. Ein Warten
auf Transportfahrzeuge entfällt. Im Vergleich zum reinen Überlader
reduziert sich das anstrengende parallel fahren. Es schont den Boden da
das Transportfahrzeug den Roder nur einen Bruchteil der Zeit begleitet.
Es heiß aber auch dass Transportgespanne eingespart werden. Vergleich
zur Bunkermaschine entfällt das Überladen am Feldrand. Dadurch
erhöht sich die tatsächlich Rodezeit um ca. 1,5 Stunden oder
fast um ein Hektar pro Tag. Durch das Verlesepersonal bleiben Erdklumpen,
faule Knollen und Kraut auf dem Acker. Fallen diese Beimengungen auf dem
Hof an, führen sie bei der Entsorgung zur Konzentration von Krankheiten
.
Das
große Besucherinteresse auf der Potato Europe zeigt die Richtigkeit
des Konzepts. Leistungssteigerung heißt nicht nur breiter und schneller.
Auch Innovation trägt dazu bei.
Auf
dem Weg zum Full Liner wird WM-Kartoffeltechnik in Zukunft eng mit Climax
zusammenarbeiten. Der führende europäische Hersteller für
Kartoffelhandling demonstrierte seine Leistungsfähigkeit und Flexibilität
beim Beladen der LKW´s mit Kartoffeln.
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